Könich MarCus

Es war einmal....

 

Es begann wohl im Jahr 2000.

Nachdem sich die Ersatzteilversorgung meiner bisherigen Mobile leider (oder zum Glück) verschlechtert hatte, musste ein kultiger Ersatz her.

Also beim Wochenendeinkauf mal eben im naheliegenden Autohaus vorbeigeschaut und in die Scheinwerfer dieses knubbeligen Autos geschaut, Probefahrt gemacht und für gut befunden.

Der ist ab jetzt meiner: ein 94er SPI in British Racing Green  (als ob er davon schneller führe), mit Wurzelholzinnenaustattung (für das Feeling wie im Rolls) und Zusatzscheinwerfern (für die optimale Ausleuchtung der Rennstrecke).

So fuhr ich dann im british style durch die Gegend und fand im Netz ein paar Gleichgesinnte. So traf man sich im Winter 2004 zu einem konspirativen Gespräch, aus dem im Laufe des Jahres das „Mini-Team-Bodensee“ empor wuchs.

Nachdem sich der Rost so langsam der Karosserie anheim nahm und die berufliche Lage ein praktikableres Transportmittel erforderte, wurde der kultige SPI gegen einen noch kultigeren Pick Up getauscht. Wobei das leider nicht von heute auf morgen geschah, da der Neue sich leider in seiner Substanz als rechter Blender entpuppte und von Grund auf saniert werden musste.

So long… Lehrgeld bezahlt und dann ein paar Jahre rechten Spaß gehabt (Antrieb gepimpt und Karosserie siehe Foto ;) ).

Mittlerweile gesellte sich noch ein herrenloses L&H Erdbeerkörble zum Fuhrpark, dessen Unterboden komplett gerichtet werden musste, aber obenrum noch recht passabel da stand (ist ja auch nicht so viel dran). Und so steht es noch heute und wartet auf Vollendung.

Da die Sitzposition im Pick Up leider nicht die komfortabelste war, also eher starr, wurde das Häuschen abgestoßen und das Innenleben für das Körble konserviert.

So ganz ohne Mini geht’s dann doch nicht: ein ´90er Gaser war zwischenzeitlich auch noch zu Gast. Dieser wurde gerichtet, gefahren und dann, that’s life, liquidiert.

So bin ich seither Könich ohne fahrbereite Kutsche aber voller Zuversicht!

alea iacta est